Das Fronleichnamsfest feierten wir dieses Jahr am Schlössle. Bei sonnigem Wetter kamen viele Gemeindemitglieder zum Festplatz, den Herr König wunderschön vorbereitet hatte, um den Fronleichnamsgottesdienst zu feiern. Leider merkte man an der Anzahl der Ministranten, dass dieser Festtag mitten in die Ferien fällt und doch einige Familien mit ihren Kindern im Urlaub waren. Doch die verbliebenen Minis versahen ihren Dienst souverän. Nach dem Gottesdienst zog die Gottesdienstgemeinde in einer feierlichen Prozession in die Kirche. Nachdem auch in Jungingen ein Festgottesdienst stattfand, musste unser Pfarrer nach der Statio, vor dem Einzug in die Kirche, dorthin aufbrechen. Nach dem feierlichen Schluss mit Großer Gott wir loben dich, in der mit einem wunderschönen Blumenteppich geschmückten Kirche erwartete uns Frau Kölle mit ihrem Team zum Weisswurstfrühschoppen auf dem Kirchplatz. Allen die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag wieder ein schönes Fest wurde,sei an dieser Stelle herzlich gedankt, insbesondere unserem Mesner Herrn König und Herr Zenker, der wieder in bewährter Weise die Vorbereitungen für den Festtag organisierte.
Wolfgang Feilen
Es war ein besonderer Tag: Angefangen beim stimmungsvollen Festgottesdienst mit den feinen und filigranen Chorvorträgen der St.Georgs-Chorknaben, aber auch mit einer sehr sangesfreudigen und stimmkräftigen Gemeinde, bis zum gigantischen Kinderprogramm mit Kletterbaum und einem kreativen Aktionspark. Dazu gab's beste schwäbische Kost zum Mittagessen, Kaffee mit einer bunten Vielfalt am Kuchenbuffet, zum Abend fanden die knackigen Bratwürste und die super Curry-Wurst reißenden Absatz. Die Musiker des Musikvereins Jungingen waren bestens gelaunt und spielten mit ansteckender Lust. Und der ganze Tag war begleitet von prachtvollem Wetter und dem aussagestarken Blumenteppich in der Kirche, der in seiner spirituellen Dimension unserem Fest erst den richtigen Rahmen gibt. Ein herzliches „Danke schön“ an alle Besucher und Spender, Mitwirkenden und Verantwortlichen.
Wolfgang Meyer
Nachdem es sich alle im erfreulich gut gefüllten Reisebus bequem gemacht hatten, chauffierte uns der freundliche Fahrer in diesem Jahr einmal auf direktem Wege an unser Ausflugsziel, den doch recht abgelegenen Ort Oberstadion. Dort angekommen hatten wir genügend Zeit für den Besuch eines Kaffees und des außergewöhnlichen Krippenmuseums direkt neben der Martinskirche, die die Hauptattraktion am ehemaligen Stammsitz der Herren von Stadion ist. Dieses Schatzkästchen birgt eine Reihe spätgotischer Werke, die diesmal nicht durch einen Bildersturm zu Reformationszeiten sondern die „Neue Schlichtheit“ der 60 Jahre unseres Jahrhunderts beinahe verschwunden gegangen wäre. Unser kundiger und engagierter Führer durch Ausstattung und Geschichte dieses Kleinodes öffnete uns nicht nur den robusten, mittelalterlichen Tresor der Sakristei und präsentierte stolz die funkelnden Monstranzen, Kelche und Gerätschaften, sondern berichtete ganz begeistert über das ehrenamtliche Engagement der Gemeindemitglieder, durch das der ursprüngliche Zustand des gotischen Gesamtkunstwerkes weitgehend wiederhergestellt werden konnte. Die 7 Altäre und weitere Ausstattungsstücke aus der „Ulmer Schule“ lohnen alleine jeden Besuch. Trocken und ohne Sonnenstich erreichten die Wanderer Unterstadion, um zusammen mit allen Mitreisenden in der Kirche St. Maria an der Gedenkstätte der Seligen Ulrika Nisch die von unserem Pfarrer gestaltete Maiandacht zu feiern. In guter Erinnerung bleiben sicher auch die folgende Einkehr in der gastlichen Stätte, die erfrischenden Getränke und die schmackhaften Speisen. Gegen 20.00 erreichten wir alle wieder wohlbehalten den Böfinger Kirchplatz.
Helmut Reinelt
Um das Lebensgefühl der bahamaischen Frauen (von den Bahamas kam die diesjährige Liturgie) den ca. 60 anwesenden Frauen im katholischen Gemeindehaus zu vermitteln, wurde zu Beginn des Weltgebetstags (WGT) zum Klang von Calypso ein Begrüßungscocktail mit dem Namen "Bahama Mama" und „Käsefüße“ gereicht. Die Käsefüße nahmen Bezug auf das Hauptanliegen der bahamaischen Frauen - die Fußwaschung. Durch die eingängigen Lieder und die ansprechende Liturgie gestaltete sich der Gottesdienst sehr kurzweilig. Da alle Anwesenden durch Mit- und Vorlesen in die Liturgie einbezogen wurden, waren alle beteiligt. Beim anschließenden Fest konnten wir uns von den kulinarischen Köstlichkeiten der bahmaischen Küche verwöhnen lassen. Es hatten wieder viele gekocht und gebacken, sodass es ein reichhaltiges Büfett gab. Um das enge ökumenische Miteinander darzustellen, gestaltete Frau Walter von der Gut-Hirten-Gemeinde im Voraus eine WGT-Kerze (siehe Foto). Auf dieser sind neben dem WGT-Logo, das Christusmonogram und die beiden Böfinger Kirchen in Gelb (katholisch) und Lila (evangelisch) abgebildet. Diese Kerze wird uns auch bei den zukünftigen Weltgebetstagen ‚erleuchten‘. Allen die zum Gelingen des Abends beigetragen haben ein herzliches DANKESCHÖN!
P. Oberkirsch, M. Frick und S. Löw
Die Kita St. Christophorus legt viel Wert darauf, den Kindern den christlichen Glauben näher zu bringen. Dazu finden gerade in der Zeit vor Ostern regelmäßig Themenkreise statt. Kindgerecht wird den Kindern Schritt für Schritt die Kreuzigung und die Auferstehung näher gebracht. Dabei werden Symbole wie ein Stein der schwer ist, wie das Herz Jesu, benutzt um den Kindern dies zu Veranschaulichen. Grundlegend gilt für uns: Religiöse Bildung und Erziehung ermöglichen eine umfassende und differenzierte Begegnung mit der Wirklichkeit von Religion, Glaube und Kirche und bietet Möglichkeiten zur Entwicklung einer ausgewogenen Persönlichkeit, die immer wieder neu zu einem Gleichgewicht zwischen unterschiedlichen Persönlichkeitsaspekten findet. Höhepunkte wie der Einzug in Jerusalem, das Letzte Abendmahl, der Garten Getsemani, die Kreuzigung und die Auferstehung werden detailliert besprochen und mit Symbolen nachgestellt. Tische mit den einzelnen Stationen veranschaulichen dies auch im Freispiel den Kinder n um ihnen immer wieder Anreize zu schaffen darüber nachzudenken und ihre Gedanken mit den Erzieherinnen zu teilen und zu besprechen. Das schafft Vertrauen und Bindung und vor allem ein christliches Miteinander!
Das St. Christophorus-Kitateam
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